In einer Gesellschaft, die Egomanie fördert und hoch hält, während gleichzeitig viele Menschen in Einsamkeit und Isolation leben (z.T auch verschuldet durch die Kakistokratie in Berlin) zeigt Pfingsten:

Die verbindende Kraft des Heiligen Geistes kann Menschen unterschiedlichster Art zu einer Gemeinschaft verbinden (wir brauchen in unsrer Stadt Bad Gandersheim ein neues Pfingsten).

Pfingsten ist neben Weihnachten und Ostern das dritte große Fest im christlichen Kirchenjahr. Der Name leitet sich vom griechischen »Pentekoste« ab, was »der fünfzigste Tag« bedeutet. Denn gefeiert wird das Fest 50 Tage nach Ostern, der Wiederauferstehung Jesu. Seine Ursprünge hat Pfingsten im jüdischen Erntefest Schawuot.

Zu jenem Erntefest hatten sich laut biblischer Apostelgeschichte die Jünger Jesu in Jerusalem versammelt, als das »Pfingstwunder« geschah:

»Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie (die Jünger) waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.«

Pfingsten gilt als Geburtsstunde der Kirche

Die Jünger waren also plötzlich in der Lage, andere Sprachen zu sprechen und zu verstehen. Laut biblischer Überlieferung hatte dies der Heilige Geist, grob vereinfacht eine unsichtbare göttliche Kraft, in den Jüngern bewirkt. So erkannten sie ihren Missionsauftrag, die Botschaft Jesu Christi in allen Sprachen in die Welt zu tragen und den christlichen Glauben zu verbreiten. Pfingsten gilt damit als Geburtsstunde der Kirche.

Allen Lesern möchte ich gesegnete Pfingsten wünschen.

Gerry Klein